Gebratener Seeskorpion

Wir waren mal wieder auf der Ostsee zum Dorschangeln unterwegs und konnten gar nicht glauben was da plötzlich am Haken hing. Wir dachten zuerst ein viel zu kleiner Dorsch hätte sich an unsere Angel gehängt, aber dann kam ein kleines Monster zum Vorschein. Zum Glück war uns bekannt, dass es sich hierbei um eine weitunterschätzte Delikatesse handelt. Der Seeskorpion eignet sich, aufgrund seiner geringen Größe, hervorragend als Vorspeise oder Zwischengang und seine Zubereitung ist denkbar einfach.

  • Wir haben den Seeskorpion zunächst ausgenommen und den Kopf entfernt.
  • Dann schneidet man die Flossen mit einer Haushaltsschere ab.
  • Jetzt wird es etwas kniffelig, denn die Haut muss entfernt werden. Ähnlich wie beim Seeteufel ist die Haut eher nicht zum Mitessen gedacht, da sie zäh und ledrig ist. Man schneidet die Haut leicht entlang der Mittelgräte ein und kann sie dann behutsam mit dem Messer abziehen.
  • Dann den Fisch nur noch kurz in Mehl wälzen und 3-4 Minuten in einer Pfanne in gutem Olivenöl anbraten.

Wir haben bei dieser Vorspeise auf Beilagen verzichtet, da das Fleisch des Seeskorpions wirklich so besonders ist, dass man es so pur wie möglich essen sollte. Wenn Ihr also mal zufällig einen Seeskorpion fangt, probiert es doch mal aus.

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