Baltic Sea Circle 2018 Tag 1 – Der Start

  • Tag 1
  • Gefahrene Strecke: 624 km
  • Gefahrene Zeit: 8h
  • Hamburg – Kattvik (Schweden)
  • Wetter: 18° wechselhaft
  • Dinner of the Day: Wurstbrötchen – Beef Jerky – Wildkirschen

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So, da sind wir nun wieder, zwei Jahre nachdem wir uns geschworen haben nie wieder bei der Baltic Sea Rallye mitzufahren, stehen wir nun wieder mit unserem vollgepackten Auto am Hamburger Fischmarkt und können es nicht mehr abwarten, bis es endlich losgeht. Unser guter alter 190er ist in Bestform und wird uns hoffentlich auch dieses Mal wieder ohne Probleme die über 7500km um die Ostsee schaukeln.

Wir haben uns dieses Mal noch besser vorbereitet und alles was beim letzten Mal unnötig war, Zuhause gelassen. Somit haben wir uns sogar noch einen Platz auf der Rückbank geschaffen, wo nun Henri, ein Jagdfreund von Jan, uns bis nach Tromsö begleiten wird, wo er dann aussteigt um den Sommer über durch Skandinavien zu trampen.

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Ausserdem begleiten uns noch Tobi und Max in Ihrem Landrover Defender, zwei Fotografen, die wir bei unserem letzten Ausflug nach Thüringen kennengelernt haben, sowie ein alter Studienkollege und eine Arbeitskollegin jeweils mit eigenen Teams.

So, da ist endlich der Startschuß und es geht los! Da wir von vornherein abgemacht haben die Aufgaben aus dem Roadbook der Rally nicht zu beachten (da unser Hauptziel Angeln ist) und unsere eigene Route zu wählen, fahren wir durch Dänemark bis nach Malmö und versuchen so weit wie möglich Richtung Göteborg zu kommen. Nach 7 Stunden Autobahn haben wir keine Lust mehr und Hunger und so beschliessen wir, nach einem geeigneten Spot für unser erstes Camp zu suchen. Tobi und Max sind noch relativ weit hinter uns (so ein Defender fährt ja nicht so schnell) und die anderen beiden Teams sind eh woanders lang gefahren.

Als wir nach einer halben Stunde der Suche nach einer geeigneten Stelle noch immer nichts gefunden haben, wurden alte Erinnerungen wach. Schon vor zwei Jahren, als wir die Rally zu ersten Mal gefahren sind, machten wir den Fehler zu lange zu fahren bis der Hunger unerträglich wurde um dann verzweifelt nach einer Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Zum Glück haben wir wenigstens dem Hungerproblem in weiser Voraussicht vorgebeugt und etliche kleine Snacks, wie selbsgemachtes Beef Jerky, Cashewnüsse etc. schon vorportioniert in kleinen Beuteln in allen Ecken des Autos verstaut. So sind wir zumindestens dem sonst drohenden „Hungerstreit“ aus dem Weg gegangen.

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Nach ca. 1,5 Stunden haben wir dann auch endlich einen geeigneten Spot direkt am Meer gefunden und haben es sogar noch geschafft unser Lager aufzubauen, bevor es richtig anfing zu regnen. 40 Minuten später trudelten dann auch Tobi und Max ein, bauten ihr Dachzelt auf und steuerten noch eine Lichterkette für die Gemütlichkeit bei. Wir saßen bis tief in die Nacht draussen, haben noch ein paar Bier getrunken und sind dann zufrieden in unsere Zelte gegangen, denn morgen wollen wir wieder ein bisschen Strecke machten.

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